Das Zillertal hat in seinen Talschaften und quirligen Orten viel zu bieten. Alles überragend ist jedoch die eindrucksvolle Natur mit ihren majestätischen Bergen und dem Hintertuxer Gletscher als ewig weißem Talschluss. Ein ganz besonderes Kleinod ist der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen. Dieses „Ruhegebiet” am Zillertaler Hauptkamm (1.000-3.509 m) umfasst 372 km2 voller Impressionen.
Knapp 80 Gletscher, drei große Speicherseen sowie einige Berg- und Karseen prägen die Landschaft, die sich über alle Höhenstufen der inneren Alpen erstreckt. Neben Murmeltieren, Adlern und Gämsen haben in der Hochgebirgslandschaft auch bedrohte Tierarten wie Steinböcke und Bartgeier einen Platz gefunden. Die Randmoränen im Zemmgrund sind ein mineralogisch hoch interessantes Gebiet in den Alpen: Bergkristall, Rauchquarz, Turmalin, Granate, Amethyst und Hämatit zählen zu den Schätzen.
Zu sehen und zu entdecken gibt es vieles davon bei geführten Themenwanderungen im Naturpark „am Gletscherweg Berliner Hütte”, „auf Spuren der Wilderin” oder bei einer Fackelwanderung übers Pfitscher Joch. Für Kinder empfehlenswert sind die Naturpark-Ausstellung „Stein.Geschichten” in Ginzling oder beispielsweise die geführte Wanderung „Naturerlebnis Bergwald” mit einem Waldpädagogen.