Im Dorfzentrum von Sonntag steht das eigentlich dreiteilige Museumsgebäude.
Zu den ältesten Häusern der Gemeinde zählt Mittelteil des Bauwerkes. Auf einer Landschaftsdarstellung von Sonntag, gemalt von Moritz Frosch aus Feldkirch im Jahre 1561, ist dieser Teil eindeutig zu erkennen.
Später wurde an der westlichen Seite ein gesondertes Wohnhaus mit einer gestrickten Trennwand errichtet und unter einen gemeinsamen Dachstuhl gebracht. Im nördlichen Erdgeschoß wurden zuvor Kellerräume geschaffen, damit für das entstandene Doppelgebäude entsprechende Proportionen erreicht werden konnten.
Um 1700 erhielt das Doppelhaus an der Ostseite einen Anbau mit Schlafkammer im Obergeschoß, einer offenen Laube und einer bergseitigen Stallung. Diese Bauelemente wurden 1905 als Wohntrakt ausgebaut. Der Stall wurde freistehend westlich des Wohnhauses errichtet.